Maria Köstlinger

Maria Köstlinger wurde in Schweden als Tochter eines Opernsängers geboren und wuchs in Salzburg auf. Schon als Kind spielte sie am Salzburger Landestheater. Nach ihrer Schauspielausbildung wurde Maria Köstlinger ins Ensemble des Kleinen Theaters Salzburg engagiert. Von 1992 bis 1996 spielte sie am Salzburger Landestheater, wo sie u.a. im Liliom als Marie und in Mrozeks Tango als Ala auf der Bühne stand. Für die Salzburger Festspiele besetzte sie Peter Stein als Salchen in Der Alpenkönig und der Menschenfeind und als Spielansager im Jedermann.

Ihr Debüt am Theater in der Josefstadt war die Corie in Barfuß im Park 1996. Es folgten die Viola in Was ihr wollt, die Elisabeth in Glaube, Liebe, Hoffnung und die Rosalie in Höllenangst an der Seite ihres Mannes Karlheinz Hackl. Mit ihm als Partner wagte sie auch einen Ausflug ins Musical, Mizzis und Strizzis, im Metropol. Bei den Sommerfestspielen Reichenau beeindruckte sie in der Regie von Otto Schenk als Christine in Schnitzlers Liebelei.

Ihre letzten Rollen in der Josefstadt warten unter anderen Cheristane in Der Verschwender, Helene in Der Schwierige, Hippolyta in Ein Sommernachtstraum, Clarisse in Der Mann ohne Eigenschaften, Julie in Liliom und die Titelrollen in Fräulein Else und Nora.

Auch in mehreren Film- und Fernsehproduktionen hat Maria Köstlinger bereits mitgewirkt. So war sie in der TV-Serie Kommissar Rex zu sehen und übernahm eine Episoden-Hauptrolle in Sinan Toprak - Der dreifache Salamander. Im November 2002 drehte sie in der Regie von Andreas Prochaska den Psychothriller Ausgeliefert mit Harald Krassnitzer in der männlichen Hauptrolle, anschließend war sie in Silentium zu sehen. In der Serie Der Winzerkönig spielte sie abermals eine Hauptrolle an der Seite von Harald Krassnitzer.

Spielzeit 2012/2013:
In der Spielzeit 12/13 spielt Maria Köstlinger Fanny Wilton in John Gabriel Borkman (Kooperation mit dem Theater in der Josefstadt / Regie: Elmar Goerden).


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